ich habe begonnen, 'leviathan' von julian green zu lesen... begonnen. und vertagt.
die abgründe die sich darin auftun, sind mir momentan einfach zu abstrus: in einem der ersten kapitel wird die wesensart einer der hauptfiguren im roman erläutert (madame londe) - die präzision des messerscharfen erkennens und das widergeben ihrer gedankengänge und vorstellungen, die krankhaften eigenarten dieses beschriebenen menschen hat in mir eine wut und einen widerwillen heraufbeschwört, wie ich es nur allzu gut aus dem zusammensein mit einem mir bekannten, im wirklichen leben existierenden, menschen kenne.
und nur ein kapitel später werde ich mit einer anderen, kaputten seelenbeschreibung konfrontiert.
nein, das vertrage ich im moment einfach nicht!
ich brauche etwas romantisches, liebliches. und deshalb habe ich mir gestern 'der englische patient' von michael ondaatje gekauft. aus meiner lieblingsreihe des verlags der süddeutschen zeitung.
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